Heute war es dann also endlich soweit – die Gruppen für die FIFA WM 2026 fand in Washington DC, USA statt.
Von den austragenden Ländern waren die jeweiligen Regierungschefs da: die mexikanische Präsidentin, der kanadische Premier und natürlich auch „der 55. und 57. Präsident der Vereinigten Staaten“ (Gianni Infantino, FIFA-Präsident, konnte das gar nicht oft genug wiederholen) Donald J. Trump.
Ach ja, und dann hat es also etwa 80 Minuten (!) gedauert, bis die erste „echte“ Kugel gezogen wurde. Was davor passiert ist war schon echt zum Fremdschämen. Meine Lowlights:
- Die Regierungschefs ziehen aus einem jeweils eigenen Lostopf mit mehreren Kugeln eine zufällige Kugel und erwischen „zufällig“ ihr jeweiliges Land. Bravo, was für ein Zaubertrick!
- Der 55. und 57. Präsident der Vereinigten Staaten, Donald J. Trump, erhält als erster überhaupt den neu gestifteten FIFA-Friedenspreis für seinen einmaligen und unvergleichbaren Dienst am Frieden in der Welt. Was eine Inszenierung! Nachdem der Friedens-Nobelpreis völlig unerwartet nicht an Donald J. ging (was für ihn am Anfang ganz schlimm und kurz darauf völlig vernachlässigbar war), und das obwohl er das mehrfach gefordert hat, bekommt er nun also endlich das was ihm zusteht. Den deutlich renommierteren Preis der FIFA. Ich bin stolz auf dich und deine Dienste an der Welt, Donald J.!
Aber worum ging es eigentlich an diesem Abend eigentlich. Richtig: Die Auslosung! Die ging dann eigentlich recht schmerzfrei über die Bühne und war nach etwa 45 Minuten durch. Die positive Nachricht des Tages: die Deutsche Gruppe E ist mit Ecuador, der Elfenbeinküste und Curacao definitiv machbar. Schön, wenn wir die Gruppenphase im nächsten Jahr dann auch überstehen (ganz sicher sein kann man sich da ja nicht wirklich ;-)).
In jedem Fall werde ich viele Spiele schauen und der Mannschaft fest die Daumen drücken. Und vielleicht kaufe ich mir sogar so ein völlig überteuertes Trikot – das sieht dieses Mal nämlich echt Mega aus :-).
Bildquelle: Freundschaftsdienst? Trump erhält FIFA-Friedenspreis – Kritik von Menschenrechtlern – Tageblatt.lu

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